Krisensimulation „Neustart“: Kommunale Resilienz & Krisenstäbe im Blackout-Fall
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NICHT AUF DIE KRISE WARTEN. DIE KRISE TRAINIEREN.
Ein-Tages-Workshop zur Vorbereitung auf den flächendeckenden Ausfall kritischer Infrastrukturen.
Wenn der Ernstfall bereits eingetreten ist, bleibt keine Zeit für lange Abstimmungen. Ein länger andauernder Strom- und Infrastrukturausfall stellt Kommunen vor komplexe Führungs- und Entscheidungsaufgaben: Kommunikation und Versorgung sind eingeschränkt, Ressourcen werden knapp und gleichzeitig müssen Maßnahmen koordiniert und priorisiert werden. Im Mittelpunkt steht die Krisensimulation „Neustart“. Im Szenario „Schwarzbach“ erleben die Teilnehmenden einen großflächigen Blackout und müssen unter Zeitdruck gemeinsam auf eine dynamische und sich zuspitzende Lage reagieren.
Dabei werden zentrale Fähigkeiten des kommunalen Krisenmanagements praktisch trainiert:
Lagebild | Informationen bewerten, Entwicklungen erkennen und Prioritäten setzen
Entscheidung | unter Zeitdruck und unvollständiger Informationslage handlungsfähig bleiben
Koordination | Ressourcen und Maßnahmen über Zuständigkeitsgrenzen hinweg abstimmen
Kommunikation | innerhalb der Führungsstrukturen und gegenüber Bevölkerung und Einsatzkräften klar kommunizieren
Zusammenarbeit | Auswirkungen eigener Entscheidungen auf andere Bereiche erkennen und berücksichtigen
Die Simulation macht die Wechselwirkungen zwischen kritischer Infrastruktur, Bevölkerung und kommunalen Strukturen unmittelbar sichtbar. Die Folgen getroffener Entscheidungen werden anhand verschiedener Kenn-
zahlen transparent.

